Analysensiebe für Vibrations-siebmaschine

Analysensiebe in jeder Größe und Variante für die NEXOPART Vibrationssiebmaschinen.
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Analysensiebe für Vibrations-siebmaschine

Hochwertige und präzise Analysensiebe

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NEXOPART Stabsieb mit Aluminiumrahmen
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NEXOPART Analysensieb mit Edelstahlrahmen
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Analysensieb mit Holzrahmen
NEXOPART Holzsieb
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Analysensieb mit Polycarbonatrahmen  76 x 25 mm
NEXOPART Sonic Sieb
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Analysensiebe für die Anwendung auf Vibrationssiebmaschinen

Analysensiebe für Vibrationssiebmaschinen zeichnen sich durch ihre besonders robuste Bauweise aus. Sie sind so konstruiert, dass sie den intensiven Belastungen der 3D-Bewegungen einer Vibrationssiebmaschine standhalten, ohne dass sich die Maschenweite verändert. Im Unterschied zu herkömmlichen Industriesieben entsprechen sie nationalen und internationalen Standards wie DIN ISO 3310 oder ASTM E11. Die Maschenweite ist präzise definiert und wird regelmäßig kontrolliert, um reproduzierbare Ergebnisse im Labor und in der Qualitätskontrolle zu gewährleisten. Erhältlich sind sie in Maschenweiten von 20 µm bis 125 mm. Die Siebe eignen sich sowohl für die manuelle Handsiebung als auch für den Einsatz in Vibrationssiebmaschinen bei Nass- und Trockensiebverfahren. Bei NEXOPART sind sie in den Rahmenmaterialien Edelstahl, Holz und Aluminium verfügbar. Ergänzend zum klassischen Analysensieb bietet NEXOPART auch Edelstahl-, Getreide- und Tabakanalysensiebe an.

Getreidesiebe – das beste Messmittel zur Saatgutprüfung

Tabaksieb – für eine gelungene Qualitätskontrolle in der Tabakverarbeitung

NEXOPART: Wire mesh vs. perforated plate  | © NEXOPART

Drahtgewebe oder Lochblech: Was eignet sich für die Laboranalyse am besten?


Drahtgewebe aus Edelstahl besteht aus gewebten Drähten, die ein gleichmäßiges und präzises Gewebe formen. Die Maschenweiten sind sehr genau definiert, was es ideal für normgerechte Analysen macht. Der Siebboden aus Drahtgewebe ist leicht und zugleich stabil, er fügt sich passgenau in den Siebrahmen ein. Durch die große offene Fläche ermöglicht er eine hohe Siebleistung und eine schnelle Trennung von Schüttgutpartikeln. Das Material ist korrosionsbeständig und leicht zu reinigen. Analysensiebe mit Drahtgewebe eignen sich besonders für feine bis mittlere Partikelgrößen und gelten als Standard im Labor.

Im Gegensatz dazu bestehen Lochbleche aus flachem Edelstahl, in das runde oder quadratische Löcher gestanzt oder gebohrt sind. Ihr Siebboden ist besonders robust und widersteht hohen mechanischen Belastungen. Obwohl die Öffnungen weniger präzise sind als beim Drahtgewebe, eignen sich Lochbleche gut für grobe Trennungen von Schüttgut. Die kleinere offene Fläche führt zu einem langsameren Durchsatz. Dank der glatten Oberfläche ist die Reinigung sehr einfach. Lochbleche kommen vor allem bei groben Siebungen größerer Partikel zum Einsatz, wenn Stabilität wichtiger ist als die Bestimmung der Feinheit.

Drahtgewebe:

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• Normen: ISO 3310-1, ASTM E11, TYLER Screen Scale
• Maschenweiten: 20 µm – 125 mm
• Durchmesser: 50 mm – 450 mm

Lochblech rundlochung:

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• Norm: ISO 3310-2
• Lochweiten: 1 mm – 125 mm
• Durchmesser: 200 mm – 450 mm

Lochblech quadratlochung:

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• Norm: ISO 3310-2
• Lochweiten: 4 mm – 125 mm
• Durchmesser: 200 mm – 450 mm

Unterscheide der Analysensieben für Vibrationssiebmaschinen

Analysensiebe für Vibrationssiebmaschinen lassen sich in klassische Siebe sowie solche für Getreide und Tabak unterteilen. Alle verfügen über einen Rahmen aus Edelstahl, der korrosionsbeständig ist und eine lange Lebensdauer garantiert. Unterschiede zeigen sich vor allem beim Siebboden: Klassische Analysensiebe sind mit Edelstahl-Drahtgewebe bespannt, bei Tabaksieben werden Lochbleche mit langgezogenen Öffnungen verwendet und Getreidesiebe bestehen aus Lochblechen mit runden oder quadratischen Öffnungen. Neben Edelstahlrahmen sind Analysensiebe auch mit Rahmen aus Holz oder Aluminium erhältlich. Unabhängig vom Material sorgt die stabile Konstruktion dafür, dass die Siebe auch unter intensiver Vibration ihre Form behalten.

Klassische Analysensiebe mit Edelstahlrahmen:

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1. Material: Edelstahl (Rahmen und Siebgewebe)
2. Eigenschaften: Hohe Korrosionsbeständigkeit, sehr langlebig und präzise Maschenweiten nach ISO und ASTM-Norm
3. Anwendung: Universell für Pulver, Granulate und andere Schüttgüter
4. Besonderheit: Ideal für Vibrationssiebmaschinen, da stabil und formbeständig.

Analysensiebe mit Holzrahmen:

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1. Material: Holzrahmen, meist mit Edelstahlgewebe
2. Eigenschaften: Günstiger als klassische Analysensiebe, aber weniger robust und empfindlich gegenüber Feuchtigkeit
3. Anwendung: Traditionell für bestimmte Naturprodukte (z. B. Mehl, Kräuter)
4. Besonderheit: Besonders gut geeignet für manuelles Sieben. Für größere Mengen bietet sich die NEXOPART UWL 400 H mit Spannsystem für Holzrandsiebe an. Weitere Informationen über die UWL 400 H
finden Sie auf unserer Shopseite.

Tabaksiebe:

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1. Material: Meist Edelstahl, selten aus Messing
2. Eigenschaften: Speziell für Tabakindustrie entwickelt und mit Maschenweiten angepasst an die Tabakstruktur
3. Anwendung: Qualitätskontrolle in der Tabakverarbeitung
4. Besonderheit: Normabweichungen sind aufgrund branchenspezifischer Besonderheiten möglich. Tabak wird in vielfältigen Formen analysiert, etwa als große Blätter oder kleine Tabakschnipsel.

Getreidesiebe:

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1. Material: Edelstahl, selten aus Holz
2. Eigenschaften: Große Maschenweiten für grobe Trennung, weniger präzise als Laborsiebe, entspricht der DIN ISO 3310-2 und der Norm ISO 5223 für Lochbleche
3. Anwendung: Landwirtschaft, Saatgutprüfung
4. Besonderheit: Sie sind erhältlich mit Rundlochung, beispielsweise für Reiskörner, oder mit Quadratlochung für Getreidekörner.

Aluminiumsiebe:

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1. Material: Stabsiebe mit Aluminiumrahmen
2. Eigenschaften: Perfekt für grobes Schüttgut wie Steine, entspricht der Norm EN 933-3 und für die manuelle Siebung sind sie nicht für den Siebturm vorgesehen
3. Anwendung: Spezielle Anwendung, um die Plattigkeit von Gesteinsproben wie Baustoffe, Steine und Erden zur prüfen
4. Besonderheit: Kontrollmessung nach der mechanischen Siebung zur Überprüfung des Längen-Breiten-Verhältnisses/ Plattigkeit von Gesteinskörnungen.

Fehler, die bei der Laborarbeit mit Analysensieben einfach zu vermeiden sind:

Zu hoch ausgewählte Amplitude:

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Eine zu hoch eingestellte Amplitude führt zu einem Anstieg des Feinanteils. Die Partikel bleiben länger in der Luft, wodurch sich die Siebzeit verlängert und es zu Materialabrieb kommt. Bei Materialien wie Basalt, dem Hauptbestandteil von Schottersteinen, stellt eine hohe Amplitude kein Problem dar. Bei spröden und weniger abriebfesten Materialien wie Kalkstein hingegen führt eine zu hohe Amplitude und die daraus resultierende lange Siebzeit zu Zerstörung und Verkleinerung der Partikel. Löst sich der Kalkstein zu schnell auf, erhöht sich der Feinanteil, was das Gesamtergebnis verfälscht.

Vernachlässigte Reinigung und Pflege der Analysensiebe:

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Eine unzureichende Reinigung der Analysensiebe kann zu Cross-Kontamination führen. Nach dem Siebvorgang müssen die Analysensiebe unbedingt gereinigt werden. Bei feinen Geweben unter 250 µm empfiehlt sich die Reinigung im Ultraschallbad. Zuvor lässt sich Klemmkorn mit einem feinen Pinsel entfernen. Grobes Klemmkorn kann vorsichtig mit einem Metalldorn gelöst werden, bevor das Analysensieb im Ultraschallbad gereinigt wird.

Trocknung der Analysensiebe:

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Nach der Reinigung im Ultraschallbad sollten die Analysensiebe im Laborofen getrocknet werden. Dabei ist die Temperaturbeständigkeit der Siebe zu beachten; empfohlen wird eine maximale Temperatur von 120 °C. Vor dem Reinigen und Trocknen sind die Dichtungsringe zu entfernen. Beim Herausnehmen der Siebe aus dem Trocknungsofen ist aufgrund der Hitze das Tragen von Schutzhandschuhen unbedingt erforderlich.

Keine Standardisierung der Umgebungsbedingungen:

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Für repräsentative Analyseergebnisse müssen im Labor stets gleichbleibende Bedingungen gewährleistet sein: dasselbe Probeteilungsverfahren, die gleiche Probemenge, identische Siebzeiten, konstantes Intervall und Amplitude sowie eine gleichbleibende Umgebungstemperatur schaffen optimale Voraussetzungen für bestmögliche Vergleichbarkeit.

Zubehör für Analysensiebe der Vibrationssiebmaschine

NEXOPART bietet vielfältiges Zubehör für Analysensiebe, das speziell für den Einsatz auf Vibrationssiebmaschinen entwickelt wurde. Hier finden Sie eine Auswahl dieser Produkte.

Siebdeckel, 250 mm

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Gummi-Klopfkugel

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Dichtungsring, PVC 200 mm

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Siebpfanne, 300x60 mm

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Ihre Vorteile bei NEXOPART:

Große Auswahl an Rahmenmaterialien und Maschenweiten
NEXOPART Proved | © NEXOPART
Langlebige Materialien: Hochwertige Edelstahlgewebe für lange Einsatzdauer
NEXOPART Checkmark | © NEXOPART
Kompatibilität: Passend für gängige Vibrations-siebmaschinen verschiedener Hersteller
NEXOPART Schnelle Lieferzeit | © NEXOPART
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Häufige Fragen und Antworten zu Analysensiebe für die Vibrationssiebmaschinen

Wofür werden Analysensiebe für Vibrationssiebmaschinen eingesetzt?

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Analysensiebe für Vibrationssiebmaschinen werden eingesetzt, um die Korngröße von sehr groben bis mittel feinen Schüttgütern zu analysieren. Sie finden Anwendung bei Baustoffen und Asphalt, Sand, Steine und Erden, Metalle, Schleifmittel, Strahlmittel, Lebensmittel, Feuerfeststoffe und vieles mehr.

Was ist das ideale Aufgabegewicht für Analysensiebe?

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Die Aufgabemenge auf dem Analysensieb wird abhängig von Maschenweite, Siebdurchmesser und Schüttgewicht des zu analysierenden Materials festgelegt. Bei sehr leichtem Material wie Styropor darf nicht nur das Gewicht betrachtet werden, da Styropor ein geringes Gewicht aufweist. Hier ist das Volumen der Probe entscheidend, da ein großes Volumen das Analysensieb überfüllen kann. Bei schwerem Material wie Gold verhält es sich ähnlich, jedoch ist hier das Materialgewicht ausschlaggebend. Schon eine geringe Gewichtsmenge kann das maximale Schüttgewicht des Analysensiebs überschreiten. Deshalb existiert eine Berechnungsformel, die Parameter wie Schüttgewicht, Maschenweite und Siebdurchmesser berücksichtigt. Mit dieser Formel lässt sich das maximale Schüttvolumen und Schüttgewicht für ein Analysensieb passend zum Material bestimmen.

Welche Faktoren beeinflussen die Genauigkeit von Analysensieben?

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Die Genauigkeit von Analysensieben wird von folgenden Faktoren beeinflusst: 1. Maschenweite und Toleranzen:
• Normen wie ISO 3310 oder ASTM legen zulässige Abweichungen fest.
• Bei Drahtgeweben liegen die Toleranzen bei ±2 bis 5 % der Nennweite.
• Lochbleche weisen oft größere Toleranzen von ±5 bis 10 % auf, da ihre Fertigung weniger präzise ist.
2. Drahtdurchmesser und Gewebespannung:
• Ungleichmäßiger oder zu dünner Draht ändert die tatsächliche Maschenöffnung.
• Spannungsverluste durch Alterung oder mechanische Belastungen beeinflussen die Maschenweite.
3. Rahmenverformung:
• Die hohen Kräfte bei Vibrationssiebmaschinen können den Rahmen verformen und somit die Siebfläche verändern.
4. Verschleiß und Abrieb:
• Abrieb führt mit der Zeit zur Vergrößerung der Maschenweite, was systematische Abweichungen verursacht.
5. Partikelverhalten:
• Agglomeration, elektrostatische Aufladung oder Feuchtigkeit beeinträchtigen das Trennverhalten.
6. Kalibrierung und Prüfverfahren:
• Regelmäßige Kontrollen mit Prüfkörpern oder optischen Messsystemen sind unerlässlich.
• Fehler bei der Kalibrierung erhöhen die Unsicherheit der Ergebnisse.

Welche Messunsicherheiten treten typischerweise bei der Analyse mit Testsieben auf?

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Normgerechte Analysensiebe nach ISO oder ASTM zeigen folgende Unsicherheiten:
• ±2 bis 5 % bei Drahtgewebe
• ±5 bis 10 % bei Lochblechen
Bei der gesamten Siebanalyse, einschließlich Probenvorbereitung und Handling, liegen die Unsicherheiten meist im Bereich von ±5 bis 10 % bei der Partikelgrößenverteilung.
Auch die Vibrationsparameter beeinflussen das Ergebnis:
• Eine zu hohe Amplitude oder Frequenz kann zu Über- oder Unterklassierung der Partikel führen.

Was ist die Maschenweite?

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Die Maschenweite ist der Abstand zwischen zwei benachbarten Kett- oder Schussdrähten, in der Projektionsebene und in der Mitte der Masche gemessen. Kette bezeichnet dabei alle parallel zur Webrichtung verlaufenden Drähte eines Drahtgewebes und Schuss meint alle rechtwinklig zur Webrichtung verlaufenden Drähte eines Drahtgewebes.

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