Herausforderungen in der Baustoffindustrie
Die Qualität von Baustoffen wird maßgeblich durch die Korngrößenverteilung bestimmt. Bereits geringe Abweichungen können die Verarbeitungseigenschaften, Festigkeit und Dauerhaftigkeit von Beton, Asphalt oder Mörtel beeinflussen.
Für Baustoffhersteller besteht die Herausforderung darin, schwankende Rohstoffe, unterschiedliche Lagerstätten und wechselnde Produktionsbedingungen zuverlässig zu kontrollieren. Eine regelmäßige Korngrößenanalyse schafft die Grundlage für reproduzierbare Prozesse, normgerechte Produkte und eine gleichbleibend hohe Materialqualität.
Mit den Partikelanalysesystemen von NEXOPART überwachen Labore und Produktion die Kornzusammensetzung von Sanden, Kiesen, Zuschlagstoffen, Zementen und Recyclingmaterialien präzise und nachvollziehbar.
Typische Anwendungen in der Baustoffindustrie
Die Korngrößenanalyse ist ein zentraler Bestandteil der Qualitätskontrolle in der Baustoffindustrie. Sie unterstützt die Überwachung von Rohstoffen, Zwischenprodukten und Endprodukten und sorgt für eine gleichbleibende Materialqualität. Ob Sand, Kies, Zuschlagstoffe, Zement oder Recyclingmaterialien: Eine präzise Bestimmung der Partikelgrößenverteilung schafft die Grundlage für normgerechte Produkte, stabile Prozesse und reproduzierbare Eigenschaften.
Sand und Brechsand
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Kies und Gesteinskörnungen
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Zement und mineralische Feinstoffe
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Asphalt und Füller
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Recyclingbaustoffe
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Zement: das Anwendungsbeispiel für die Baustoffindustrie
Zement ist die Basis für die Betonherstellung – ein unverzichtbarer Baustoff im Bauwesen. Beton kommt beim Bau von Brücken, Häusern und Tunneln zum Einsatz und prägt die Entwicklung moderner Infrastruktur. Daher ist die Prüfung der Rohmehlqualität im Zement von größter Bedeutung. Nur durch eine präzise Analyse lässt sich sicherstellen, dass der Zement höchsten Qualitäts- und Sicherheitsanforderungen genügt. Ein zuverlässiges Analysegerät ist dabei unerlässlich für eine genaue und effiziente Qualitätskontrolle.
Für die präzise Bestimmung des Feinheitsgrades von Zement ist die NEXOPART Luftstrahlsiebmaschine e200 LS mit einem Messbereich von 10 µm bis 4 mm ideal. Dieses Analysegerät optimiert die Qualitätskontrolle durch eine deutliche Verkürzung der Prüfzeiten und reduziert menschliche Fehler. Dank automatischer Sieberkennung per RFID und der automatischen Gewichtserfassung wird der Prüfprozess effizienter gestaltet. Die hohe Detailgenauigkeit der Messergebnisse ermöglicht schnelle Reaktionen auf Produktionsabweichungen. So lassen sich Anpassungen zeitnah und gezielt durchführen. Mit den präzisen Analyseergebnissen gewinnen Sie ein umfassendes Verständnis der Materialqualität.
Vorteile der Partikelanalyse für Baustoffhersteller
Die regelmäßige Überwachung der Korngrößenverteilung schafft die Grundlage für eine gleichbleibende Baustoffqualität und eine effiziente Produktionssteuerung. Präzise Analysedaten unterstützen dabei, Abweichungen frühzeitig zu erkennen und Prozesse gezielt zu optimieren.
Stabile Produktqualität
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Weniger Ausschuss und Nacharbeit
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Optimierte Rohstoffnutzung
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Höhere Prozesssicherheit
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Normgerechte Qualitätskontrolle
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Branchen Broschüre Zement
Zur Qualitätskontrolle von Zement: Luftstrahlsiebmaschine e200 LS
Die Luftstrahlsiebmaschine e200 LS spielt ihre Vorteile besonders dann aus, wenn sehr feine Pulver analysiert werden, die leicht verklumpen und dadurch das Analysensieb blockieren. Im Siebraum rotiert eine Schlitzdüse, die gemeinsam mit einem leistungsstarken Industriestaubsauger arbeitet. Der Staubsauger erzeugt im Siebraum ein Vakuum, während der enge Schlitz der Düse die von unten durch das Sieb strömende Luft beschleunigt. Die auf dem Sieb liegenden Partikel werden durch diesen Luftstrom kurzzeitig am Deckel ausgelockert und verteilt – noch bevor der Sog des Staubsaugers sie erfasst und durch die Sieböffnungen nach unten transportiert. Das Grobgut verbleibt auf dem Sieb und wird am Ende des Trennvorgangs erneut gewogen. Das Resultat: Feinstpartikel werden schnell, präzise und effizient voneinander getrennt.
Norm und Standard für die Siebanalyse in der Zementbranche
DIN- oder ASTM-Norme sind für die Vergleichbarkeit von Analyseergebnissen von großer Wichtigkeit. Die NEXOPART Luftstrahlsiebmaschine e200 LS erfüllt die Norm DIN EN 196-6. Diese beschreibt die Luftstrahlsiebung als Verfahren zur Bestimmung der Mahlfeinheit von Zement. Feine und häufig kohäsive Zementpartikel führen bei herkömmlichen Siebverfahren zu unzuverlässigen Ergebnissen. Die Luftstrahlsiebmethode trennt die Partikel hingegen wirkungsvoll und gewährleistet repräsentative Resultate. Außerdem entspricht die e200 LS der ASTM C 1891:2020, einem Standardprüfverfahren für die Bestimmung der Feinheit von hydraulischem Zement mittels Luftstrahlsiebung unter Verwendung eines 45-µm Siebes (Nr. 325).